Hallo, ich bin Riley Reynolds
Mein Notizbuch hat auf jeder Seite zwei Spalten: eine für das, was ich beim Anschauen eines Films *empfinde*, die andere für das, was die Zahlen aussagen – Laufzeit, Tempo, Einspielkurven, Punkte, an denen die Zuschauerzahlen abfallen. Diese Aufteilung entspricht im Grunde meiner Stellenbeschreibung.
Aus Instinkt der Autor, aus Gewohnheit der Analytiker
Ich bin dazu gekommen, weil ich einfach nicht aufhören konnte, Muster zu erkennen – warum ein Thriller mit langsamer Entwicklung den Zuschauer in seinen Bann zieht, während ein anderer im zweiten Akt an Spannung verliert. Also fing ich an, Dinge zu erfassen: Einstellungslängen, Dialogdichte, den Zeitpunkt der Kinostarts im Vergleich zu Streaming-Trends. Diese Daten ersetzen nicht das Geschichtenerzählen in meinen Kritiken; sie untermauern es. Wenn ich sage, dass der dritte Akt eines Films nachlässt, stütze ich diese Behauptung meist auf eine Stoppuhr und eine erneute Sichtung.
Was Sie hier finden
Egal, ob du gerade deinen ersten Festival-Liebling entdeckst oder bereits eine Meinung zu Bildformaten hast – ich versuche, Artikel zu schreiben, die dich dort abholen, wo du gerade stehst. Ideen öffentlich zu testen – weniger bekannte Titel vorzuführen, Genreklischees neu zu beleuchten, den Konsens der Kritiker mit dem zu vergleichen, was das Publikum tatsächlich sagt –, sorgt dafür, dass das Geschriebene ehrlich bleibt.
- Kritiken, die auf wiederholten Sichten basieren, nicht auf ersten Eindrücken
- Trendanalysen, die Kinokassen-Daten mit erzählerischen Entscheidungen verknüpfen
- Einfach verständliche Erklärungen zu Veränderungen in der Branche, ohne Fachjargon
- Empfehlungen, sortiert nach Stimmung, nicht nur nach Sternebewertung
Hast du einen Film, der deiner Meinung nach einen zweiten Blick verdient, oder eine Theorie darüber, warum ein bestimmtes Genre immer wieder auftaucht? Schreib mir eine Nachricht unter /contact – ich lese alles und liebe eine gute Diskussion über Filmenden.